Du möchtest dich während deines Aufenthalts in Südafrika im Bildungsbereich engagieren und dabei Erfahrungen in einem anderen kulturellen und gesellschaftlichen Umfeld sammeln?
In diesem ganzheitlichen Bildungs- und Sozialprojekt in der Nähe von Kapstadt unterstützt du je nach Vorerfahrung und Interesse entweder das Schulteam, das Kindergartenteam oder das Team des Kinderheims – zum Beispiel im Unterricht, bei der Hausaufgabenbetreuung, im Sport- und Freizeitbereich oder bei Angeboten für Kinder und Jugendliche mit besonderen Lern- und Unterstützungsbedarfen.
Die gemeinnützige Organisation wurde 2004 gegründet, um Kindern aus unterversorgten Gemeinden Zugang zu Bildung, Schutz und langfristigen Entwicklungschancen zu eröffnen. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz will sie dazu beitragen, den Kreislauf aus Armut und Gewalt nachhaltig zu durchbrechen.
Zu den zentralen Angeboten zählen ein Kindergarten für rund 120 Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren, eine Schule von der Vorschule bis zum Abitur sowie ein Kinderdorf für etwa 25 Kinder, die aufgrund schwieriger familiärer Umstände und entsprechender gerichtlicher Entscheidungen nicht bei ihren Familien leben können. Ergänzt wird das Bildungsangebot durch Ernährung, Traumabegleitung, Lebenskompetenz-Training und soziale Unterstützung.
Die Schule unterrichtet rund 400 Kinder nach dem südafrikanischen CAPS-Lehrplan und ist beim Western Cape Education Department registriert.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Sponsoringprogramm: Es ermöglicht Kindern aus Familien mit begrenzten finanziellen Mitteln den Zugang zu Schule, Transport, Mahlzeiten und Schulmaterial.
Die Organisation versteht Bildung dabei als wichtigen Baustein für langfristige gesellschaftliche Veränderung. Die Organisation arbeitet mit einem Team aus Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen und weiteren Fachkräften. Eine enge Zusammenarbeit mit Familien, Behörden und anderen Organisationen ist ein wesentlicher Teil der Förderung von Kindern mit besonderen sozialen Herausforderungen.
Die Mitarbeit in diesem umfassenden Bildungsprojekt ermöglicht dir einen tiefen Einblick in das südafrikanische Bildungssystem. Darüber hinaus kannst du vielseitige Erfahrungen im Unterrichten sowie Sozialarbeit und Ergotherapie im Schulkontext sammeln.
<strong>Einsatzort:</strong> Somerset West, ein Küstenort ca. 45 km von Kapstadt
<strong>Starttermin:</strong> nach Vereinbarung
<strong>Dauer:</strong> ab 8 Wochen
<strong>Tätigkeitsfelder:</strong> Unterrichten im Ausland, Pädagogik, Sport, Sonderpädagogik und Soziale Arbeit, Ergotherapie, Entwicklungspsychologie
<strong>Unterkunft:</strong> Mehrbettzimmer zusammen mit anderen Freiwilligen direkt am Strand
<strong>Voraussetzungen:</strong> Freude an der Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen, idealerweise soziale, pädagogische oder therapeutische Erfahrungen
Je nach Erfahrung Interesse und Zeitpunkt im Jahr unterstützt du die Teams in der Schule, im Kindergarten oder im Kinderdorf. Zu deinen Aufgaben zählen z.B.
Je nach Interesse und Vorerfahrungen können Freiwillige und Praktikant:innen eigene Schwerpunkte in der Mitarbeit setzen, z.B. Ergotherapie, Sprachtherapie, oder Sport.
Gesamtpreis für eine 8-wöchige Teilnahme am Projekt Freiwilligenarbeit Südafrika Unterrichten ab ca. 3.100,- €
Folgende Leistungen sind enthalten:
* Du verpflegst dich selbst. Die Unterkunft hat eine gut ausgestattete Küche. Die ungefähren Kosten für die Verpflegung sind im obigen Gesamtpreis einkalkuliert.
** Der tägliche Transport ist für dich organisiert und in den Kosten enthalten.
*** Den Flug und Versicherungen buchst du selbst, damit du dich für das Angebot deiner Wahl entscheiden kannst. Die ungefähren Kosten sind im obigen Gesamtpreis einkalkuliert.

"Eines meiner schönsten Erlebnisse hatte ich in einer Einzeltherapie-Sitzung mit einem Kind, das Schwierigkeiten hatte, sich in seiner Klasse zu integrieren und zusätzlich eine deutlich reduzierte Körperwahrnehmung aufweist, die sich in einem starken Bewegungsdrang und störenden Verhaltensweisen im Unterricht geäußert hat. Die Therapie haben wir immer mit einer Entspannungs-Übung beendet, der Junge kannte inzwischen schon den Ablauf, hat sich gemütlich hingelegt und der Musik gelauscht. Als ich ihn in die Entspannung geführt habe, hat er mich zunächst innig angeschaut und im Verlauf sind ihm Tränen über die Wangen gelaufen. Es war für mich ein solch großer Vertrauensbeweis, dass er seinen Gefühlen in diesem Moment freien Lauf lassen konnte. Den Gefühlen Raum zu geben und sie zu zeigen, dieser Schritt ist bereits so wertvoll für die Kinder. Es hat mir gezeigt, wie herausfordernd die Situation für ihn in der Schule ist, wie er leidet und wie wichtig es ist, dass er Unterstützung erhält."
Sarah, 29, Ergotherapeutin - Erfahrungsbericht lesen

„Nach zwei abgeschlossenen Abschlüssen und der Überlegung, wie es weitergehen soll, hat mir der Aufenthalt in Kapstadt vor allem Abstand verschafft und einen neuen Weitblick eröffnet. Gleichzeitig hat die Zeit im Ausland mich unbewusst wieder auf den richtigen Weg gebracht: Wenn man aus seinem gewohnten Alltag ausbricht und ganz auf sich selbst angewiesen ist, reflektiert man stark darüber, wer man ist und wer man sein möchte.“
Isabel, 27 - Erfahrungsbericht lesen

„Die schönste Erfahrung meines Praktikums war die Wertschätzung meiner Arbeit und meines Einsatzes durch die Lehrkräfte und auch durch die Kinder.“
Nicholas, Lehramtsstudent - Erfahrungsbericht lesen

"Als ich wieder zurück in die Schweiz gekommen bin, hatte ich einen Kulturschock. Viele Probleme von Familie und Freunden erscheinen winzig und ich denke sehr oft an die Zeit in Südafrika zurück. Es war eine wunderschöne Erfahrung und ich nehme viele schöne Erinnerungen und Lebenserfahrung mit."
Sophie, Sozialarbeit Studentin - Erfahrungsbericht lesen

"Durch die Hausbesuche mit der Sozialarbeiterin wurde mir eine Gelegenheit geboten die Menschen, ihre Kultur und ihr tägliches Leben in einer Weise kennenzulernen, die ich sonst Mitsicherheit niemals bekommen hätte. Das war ganz klar ein Highlight meines Praktikums. ... Aber es waren auch oft die kleinen Momente (zum Beispiel in den Pausen), wo mir das Spielen und rumalbern mit den Kindern einfach unfassbar viel Freude gebracht hat."
Pia, Studentin - Erfahrungsbericht lesen

"Für mich war meine Zeit im Freiwilligendienst einfach unvergesslich! Die Kinder sind mir ans Herz gewachsen und ich hatte wirklich das Gefühl, wirklich geholfen zu haben. Toll fand ich, dass ich meine eigene AG gründen durfte, die super ankam. In meiner „Fashion Design“ AG haben wir ein Portfolio gestaltet, uns Designs ausgedacht und erste Nähversuche gestartet. Es war wirklich wunderschön zu sehen, wie viel Spaß die Mädchen dabei hatten!"
Belinda, Abiturientin

"Die Wohnung, in der wir während des Praktikums gewohnt haben, ist total schön und direkt am Meer. Zuerst hatte ich einige Bedenken in einer Wohnung mit so vielen Personen zu leben, aber diese Bedenken waren total unnötig. Wir haben uns alle super gut verstanden und ich habe mich wirklich wie in einer Ersatzfamilie gefühlt. Abends wurde zusammen gekocht, Gesellschaftsspiele gespielt oder einfach mal gemütlich ein Film geschaut."
Alicia, Absolventin - Zu Alicias Erfahrungsbericht

"Mein Praktikum in der Grundschule hat mir sehr gut gefallen. Es hat meine Erwartungen übertroffen, da ich mir viele wichtige Aufgaben anvertraut wurden und ich sehr frei war in der Gestaltung des Unterrichts und vor allem der Nachmittagsbetreuung, wodurch ich täglich darauf gefreut habe, zur Arbeit zu gehen."
Volkan, Student - Zu Volkans Erfahrungsbericht

"Ich habe Erfahrungen gemacht, die mir kein Lehrbuch hätte ersetzen können und ich habe meine Entscheidung keine Sekunde lang bereut. Ich behaupte, das Land und die Leute deutlich besser einschätzen zu können und ich konnte mich in das Arbeitsleben gut einfinden. Ich habe viel über fremde Arbeitskulturen gelernt, wie man auf Menschen in einem anderen kulturellen Kontext zugehen kann und was dabei zu beachten ist."
Marleen, Abiturientin

"Vor allem den Lehrern und natürlich den Schülern hat man die Dankbarkeit deutlich angemerkt und man wurde von Anfang an als Teil des Teams und nicht nur als temporäre Aushilfe gesehen. Außerdem gab es stets einen Ansprechpartner, an den man sich bei allen Fragen und Problemen wenden konnte."
Emily, Abiturientin - Zu Emilys Erfahrungsbericht