Eine gute Freiwilligen- oder Praktikumserfahrung beginnt für uns mit der Auswahl der richtigen Partnerorganisation. Deshalb vermitteln wir nicht einfach Plätze, sondern arbeiten mit Organisationen zusammen, deren Arbeit wir kennen und deren Ansatz wir verantwortungsvoll und nachhaltig finden.
Bei der Auswahl unserer Projektpartner schauen wir uns nicht nur die angebotenen Tätigkeiten an. Uns ist wichtig zu verstehen, welche Ziele eine Organisation verfolgt, wie sie arbeitet, wer die Verantwortung vor Ort trägt und welchen tatsächlichen Beitrag Freiwillige und Praktikant leisten können. Dabei achten wir besonders darauf, dass ihre Mitarbeit in bestehende Strukturen eingebunden ist, lokale Fachkräfte nicht ersetzt und sich am tatsächlichen Bedarf der Organisation orientiert.
Wir verstehen internationale Praktika und Freiwilligendienste als Lern- und Austauscherfahrungen auf Augenhöhe. Deshalb spielt für uns auch eine wichtige Rolle, ob unsere Partner bereit sind, Wissen und Erfahrungen mit jungen Menschen aus dem Ausland zu teilen und ihnen einen authentischen Einblick in ihre Arbeit und die gesellschaftlichen Zusammenhänge Südafrikas zu ermöglichen.
Viele unserer Partnerschaften bestehen bereits seit vielen Jahren. Unsere Partnerorganisationen kennen ihre lokalen Bedürfnisse und entscheiden, wo und wie Freiwillige und Praktikant:innen sinnvoll unterstützen können. Durch den regelmäßigen persönlichen Austausch und Besuche vor Ort können wir unsere Partner und ihre Arbeit aus eigener Erfahrung kennenlernen und unsere Zusammenarbeit immer wieder gemeinsam weiterentwickeln.
Wie wir unsere Projektpartner auswählen und welche Kriterien dabei für uns entscheidend sind, haben wir hier zusammengefasst.

Schritt 1: Ein erster Einblick durch unseren Fragebogen
Bevor eine neue Organisation Teil unseres Netzwerks wird, bitten wir sie, einen ausführlichen Fragebogen auszufüllen. Dieser hilft uns, die Einrichtung und ihre Arbeit besser zu verstehen:
Dieser erste Austausch schafft Transparenz und gegenseitiges Verständnis und ist ein wichtiger Schritt, um sinnvolle Begegnungen und Mitarbeit zu ermöglichen, von denen beide Seiten profitieren.
Schritt 2: Persönliches Kennenlernen oder per Zoom
Ein Fragebogen kann vieles klären, ersetzt aber nicht das persönliche Kennenlernen. Deshalb besuchen wir, wann immer möglich, unsere potenziellen Partner direkt vor Ort. Wenn das nicht möglich ist, führen wir ausführliche Gespräche per Zoom, um einen möglichst authentischen Eindruck zu gewinnen.
Bei diesen Treffen möchten wir nicht nur über Strukturen und Programme sprechen, sondern auch das Team und die Arbeitsatmosphäre kennenlernen.
Wir schauen uns die Räumlichkeiten an, sprechen über die Rolle von Freiwilligen und Praktikant:innen und versuchen zu verstehen, welchen Beitrag sie konkret leisten können und welche fachlichen Kenntnisse und persönliche Eigenschaften sie mitbringen müssen, um sich sinnvoll im Team einbringen zu können.

Schritt 3: Unsere Auswahlkriterien
Die folgenden Kriterien sind uns besonders wichtig:
Unser Ziel: Partnerschaften auf Augenhöhe
Die Auswahl unserer Partner ist kein einmaliger Prozess, sondern der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Wir sehen unsere Partner nicht nur als Einsatzstellen, sondern als gemeinsame Gestalter:innen von Lern- und Entwicklungsprozessen, die Freiwilligen und Praktikant:innen ermöglichen, sinnvolle Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig positive Impulse zu setzen.
Wir sind mit unseren Partnerorganisationen stets in Kontakt, erkundigen uns, ob der Einsatz von Freiwilligen und Praktikant:innen wie erhofft verläuft und vermitteln auch bei Herausforderungen.
Da die meisten unserer Projektpartner sehr dynamisch sind und sich die Teams, Programme und auch Aufgaben für Freiwillige immer wieder ändern, ist ein kontinuierlicher Austausch notwendig und Auswahlkriterien für Freiwillige und Praktikant:innen werden immer wieder angepasst.
