10 Jahre Plastikverbot in Ruanda

10 Jahre Plastikverbot in Ruanda

Die Verschmutzung mit Plastik ist zu einem globalen Umweltproblem geworden. Der Weltumwelttag 2018 widmet sich dem Thema Plastik und am 11. Juni 2018 stellte auch die EU-Kommission Pläne zum Verbot von Einweg-Plastikprodukten wie Strohhalme und Plastiktüten vor. Dass ein Verbot von Einweg-Plastik machbar ist, zeigt der afrikanische Kontinent, insbesondere das ostafrikanische Land Ruanda: schon 2008 verbot die Regierung die Produktion von sogenanntem Polyethylen-Plastik – jenes Plastik, aus der die meisten Einkaufstüten sind. Plastiktüten sowie andere Plastikverpackungsprodukten wie Frischhaltefolien sind aus den Supermärkten verbannt. Ausnahmegnehmigungen für die Verwendung von Frischhaltefolien können beantragt werden, das Plastik muss dann aber gesondert entsorgt werden.

Ruanda wurde damit schon vor 10 Jahren zum Vorreiter und Vorbild des Umweltschutzes und zeigt darüber hinaus, dass Plastikverbote nicht nur gut für die Umwelt sondern auch für die Wirtschaft sein können. Ruanda’s Hauptstadt Kigali gehört zu den saubersten Städten auf dem afrikanischen Kontinent, der internationale Tourismus boomt. Unter diesem Link findest du ein en Video-Bericht der Deutschen Welle mit Eindrücken.

Auch andere afrikanische Länder, z.B. Marokko, Maretanien und Tansania haben Gesetze zum Verbot von Plastiktüten uns Plastikverpackungen bereits eingeführt.

Wo bleibt Deutschland, wo bleibt Südafrika?

Sowohl in Deuschland als auch Südafrika werden inzwischen Plastiktüten in Supermärkten zwar nicht mehr kostenlos ausgegeben, aber in beiden Ländern ist ein plastikfreier Einkauf in Supermärkten nahezu unmöglich. In Südafrika erscheint das Plastikproblem noch grösser als in Deutschland, da Plastik noch nicht einmal recycled wird und die Müllberge damit immer größer werden. Es gibt viel zu tun! Packen wirs an!

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Informationen zu Möglichkeiten einer Mitarbeit im Natur- und Umweltschutz, Tier- und Artenschutz, Meeresschutz oder Umweltbildung findest du unter den Links FREIWILLIGENARBEIT TIER- UND ARTENSCHUTZ sowie NATURSCHUTZ  UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG.



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