Weltumwelttag 2018 – Beat Plastic Pollution!

Weltumwelttag 2018 – Beat Plastic Pollution!

Südafrika Umweltschutz Freiwilligenarbeit

Am 5. Juni 1972, dem Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, wurde der Weltumwelttag offiziell vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen ausgerufen.

Seitdem beteiligen sich weltweit jährlich rund 150 Staaten am Weltumwelttag. Jeder Weltumwelttag ist einem anderen Themen gewidmet. Der von Indien ausgerichtete Weltumwelttag 2018, widmet sich dem Thema Plastik Müll – ein Problem, das immer grössere Dimensionen annimmt. In unserem Blogbeitrag „Ein Meer aus Plasitk“ berichteten wir im letzten August bereits wie Plastikmüll unsere Umwelt verschmutzt und sich z.B. im Meer riesige Plastikteppiche ausbreiten.

Der Weltumwelttag 2018 veröffentlicht untenstehende Zahlen, die das Globale Plastikproblem sehr deutlich veranschaulichen:

Zum Anlass des Weltumwelttages 2018 haben die Organisatoren des Weltumwelttages darüber hinaus die Brochüre „The State of Plastics 2018″ herausgegeben – eine hervorragende Zusammenfassung des Problems Plastikmülls, woher es kommt, welche Dimension es heute angenommen hat, welche Massnahmen in den letzten Jahrzehnten ergriffen worden, um das Problem zu bearbeiten und welche alternativen Materialien verwendet werden können. Darüber hinaus bündelt die Broschüre sehr übersichtlich, welche Handlungsoptionen Regierungen, Unternehmen und Individuen haben, um sich an der Lösung des Plastikproblems zu beteiligen. Sehr lesenswert!

Auf der Webseite des Weltumwelttages 2018 findest du darüber hinaus viele weitere Infos und Möglichkeiten, dich für eine plastikfreie Welt zu engagieren. Lass dich inspirieren. Mach mit!

Auch wenn der meiste Plastikmüll pro Kopf nicht in Südafrika und dem afrikanischen Kontinent sondern in Asien, Europa, USA und Japan produziert werden, hat Südafrika dennoch ein wachsendes Plastikproblem, u.a. auch aufgrund eines mangelnden Umweltbewusstseins der Bevölkerung.

In den 70er und 80er Jahren, als zum Beispiel in Europa und den USA die großen modernen Umweltbewegungen u.a. gegen den Ausbau der Atomenergie entstanden, war für die Mehrheit der Südafrikaner in dieser Zeit der Kampf gegen das Apartheidregime von sehr viel größerer Dringlichkeit. Und heute ist immer noch ein sehr großer Teil der Bevölkerung mit der Bewältigung familiärer, sozialer Probleme beschäftigt, so dass für viele Südafrikaner ein Engagement für die Umwelt als Luxus empfunden wird.

Dies versuchen Umweltprojekte, aber auch viele Schulen zu ändern – mehr und mehr wird Energie in Umweltbildungsmaßnahmen vor allem mit Kindern und Jugendlichen investiert.

Im Rahmen eines Freiwilligendienstes mit live&learn in Südafrika hast du die Möglichkeit, dich sowohl in Projekten des Natur- und Umweltschutzes, des Meeresschutzes sowie der Umweltbildung zu engagieren.

Kontaktiere uns für eine unverbindliche Beratung zu den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten für einen Freiwilligendienst, Praktikum oder Sabbatical in Südafrika.

Informationen zu Möglichkeiten einer Mitarbeit im Natur- und Umweltschutz, Tier- und Artenschutz, Meeresschutz oder Umweltbildung findest du unter den Links Freiwilligenarbeit Tier- und Artenschutz sowie Naturschutz – und Nachhaltige Entwicklung.



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