Freiwilligendienst Tierschutz Südafrika

Freiwilligendienst Tierschutz Südafrika

Erfahrungsbericht von Sophia, Absolventin: Freiwilligendienst Tierschutz in einem Big 5 Schutzprogramm und einem Löwenschutzprojekt von Juli bis September 2017

Freiwilligendienst Tierschutz SüdafrikaWie hat dir die Mitarbeit im Programm Freiwilligendienst Tierschutz Südafrika gefallen? Hat sie deinen Erwartungen entsprochen?
Auch jetzt, fast einen Monat nach meiner Zeit in Südafrika bin ich einfach nur glücklich über all die Erfahrungen die ich machen konnte. Es war toll die Menschen in den Projekten, die Tiere und ihre Arbeit hautnah zu erleben und kennen zu lernen. Es war noch viel besser, als ich gedacht hätte und ich würde sofort wieder alles genauso machen. Ich konnte Teil des Teams sein und den Alltag miterleben und wurde sowohl im Löwenpark als auch beim Big 5 Schutzprogramm Umkhondo super integriert.

Mit welchen Aufgaben wurdest du betraut?
Die Aufgaben in den Projekten sind sehr verschieden.
Im Löwenpark wurde ich direkt in den Arbeitsalltag des Teams integriert, d.h. Gehege säubern, die kleineren Tiere füttern und versorgen und die Aufgaben erledigen, die am jeweiligen Tag anfallen. Es wurde nie langweilig und durch die verschiedenen Arbeiten mit dem Team war jeder Tag interessant. Man kann im Löwenpark viel über die Tiere aber auch über die Menschheit lernen, wenn man erfährt, was die Löwen vor ihrer Zeit im Park erlebt haben. Es hat mir viel Freude gemacht die engagierte Arbeit der Mitarbeiter zu unterstützen.
Beim Big 5 Schutzprogramm Umkhondo steht das Lernen mehr im Vordergrund. Man erfährt so viel über die verschiedenen Tiere, ihr Verhalten und Leben, dass einem an den ersten Tagen schon etwas der Kopf brummt. Aber es war super interessant und Vicky wiederholte alles nochmal mit mir und so konnte ich das meiste auch behalten. Auch die „Conservation“-Arbeit ist sehr spannend und man merkt, was alles dazu gehört. Eben nicht nur die Tiere, sondern auch alle anderen Komponenten des Ökosystems. ich konnte direkt sehen, wie unsere Arbeit in den Reservaten etwas verändert hat. So konnte ich meine eigenen Spuren in Südafrika hinterlassen – „Umkhondo“ eben.

Wie waren das Arbeitsklima und die Betreuung durch den Arbeitgeber?
Super, ich habe mich in beiden Projekten sehr wohl gefühlt. Beide sind während meines Aufenthalts zu einem zweiten zu Hause geworden, und ich werde ganz sicher wieder nach Südafrika kommen, um alle wiederzutreffen.

Welches sind die wichtigsten Erfahrungen und Eindrücke, die du aus deiner Zeit in Südafrika mitnimmst?
Außerhalb der Projekte war ich nicht so viel unterwegs, aber was ich erlebt habe war durchweg positiv. Die Südafrikaner sind alle sehr offen und nett. Man hat das Gefühl, dass alle etwas freundlicher und zufriedener sind als hier in Deutschland, auch wenn es den Menschen zum Teil nicht so gut geht wie uns hier. Wenn man an den Wochenenden in Hostels übernachtet, kann man außerdem viele tolle Menschen aus der ganzen Welt kennen lernen.
Es ist ein echtes Erlebnis allein zu reisen auch wenn ich zuvor etwas Angst davor hatte. Ich habe so viele wunderbare Menschen kennengelernt. Auch die unvorstellbare Ruhe und den tollen Sternenhimmel bei der Übernachtung im Freien werde ich wohl nie vergessen. Für mich als Tierfreak war es natürlich auch besonders die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen und etwas dafür zu tun, dass es ihnen weiterhin gut geht. Südafrika hat mich selbstständiger und an vielen tollen Erfahrungen reicher gemacht.

Was hat dir gefallen, was war schwierig?
Im ersten Moment fand ich es schade, dass ich sechs von meinen sieben Wochen die einzige Volontärin war. Aber das verflog nach einigen Tagen und ich konnte die Zeit voll genießen. Es ist alles so gelaufen, wie ich es mir gewünscht hätte.

Auto und Transport: Was empfiehlst du anderen in Bezug auf ein Auto?
Die meisten Ausflüge vom Löwenprojekt aus habe ich mit „Uber“ unternommen. Das funktioniert echt problemlos und ist empfehlenswert. Meinen Transfer zwischen Kapstadt und Mosselbay habe ich beim Langenberg Bus gebucht, auch das hat super geklappt und man kann, anders als bei einem Flug, die Landschaft genießen. Zwischen Mosselbay und Plattenberg Bay bin ich zweimal mit dem Baz Bus Shuttle gefahren. Da gibt es hin und wieder Verspätungen aber es ist eine super Möglichkeit um zwischen den Orten zu reisen, da man jeweils an den Backpackers abgeholt und abgesetzt wird. Ich denke ein eigenes Auto zu mieten kann auch Sinn ergeben, aber für mich hat es auch ohne sehr gut geklappt.

Sicherheit: Wie hast du das Thema persönliche Sicherheit und Kriminalität empfunden?
Ich war wenig allein und in den größeren Städten unterwegs. Außerdem habe ich darauf geachtet besonders nachdem es dunkel war, nicht mehr allein draußen zu sein. Deshalb hatte ich ein durchweg positives Gefühl, kann es aber auch nicht ganz realistisch einschätzen.

Was würdest du anderen Freiwilligen dazu raten?
Ich denke es hilft, seinen gesunden Menschenverstand anzuschalten und sich auch mit Einheimischen auszutauschen, welche Gebiete man eher meiden sollte oder was sie uns allgemein raten. Dann ist man denke ich auf der sicheren Seite.

Wohnsituation: Wie hast du gewohnt und wie hat es dir gefallen?
Die ersten drei Wochen lebte ich direkt auf dem Gelände des Löwenparks in einer einfachen aber sauberen Unterkunft, in der ich mich auch selbst verpflegte. Das war total in Ordnung, da ich auch vorher darüber informiert war.
Beim Big 5 Schutzprogramm Umkhondo lebt man mit den anderen Freiwilligen und Mitarbeitern in einem Farmhaus inmitten der Wildreservate. Es ist super gemütlich und alles was man braucht ist da.

Hast du in Südafrika eine Reise unternommen? Wenn ja, wie und wohin bist du gereist, und wie hat es dir gefallen? Was würdest du anderen zu diesem Thema empfehlen?
Ich war an drei Wochenenden unterwegs. Einmal in Mosselbay und zweimal in Plettenberg Bay. Mögliche Aktivitäten in Mosselbay sind Haikäfigtauchen oder Fallschirmspringen sonst ist nicht so viel los aber Plettenberg ist ein echt schöner Ort mit einigen Bars und Restaurants. Auch der kleine Markt ist sehr schön. In Plettenberg war ich beim „Whale Watching“ – was echt super war und sich finde ich auf alle Fälle lohnt. Nicht weit von Plettenberg Bay gibt es auch eine Möglichkeit zum Bungee Jumping, das soll super sein, ist aber nichts für mich.

Die Betreuung durch das live&learn vor der Abreise: Wurdest Du gut vorbereitet (Arbeitsstelle, Visa, Lebenssituation)? Wie war die Kommunikation? Welche weiteren Informationen wären hilfreich gewesen? Wie hat dir das Infopaket gefallen?
Es war super. Da es meine erste Reise allein war, war es genau das was ich gebraucht habe. Antje bereitete mich sehr gut auf alles vor und hatte immer ein offenes Ohr für meine Fragen und Probleme. Echt super, also absolut empfehlenswert. Ich war auch rundum informiert über den Ablauf meiner Reise und das Infopaket hilft, sich vorher schon auf das Land, seine Kultur und Menschen einzustellen.

Die Betreuung durch das live&learn Team in Kapstadt: Was hat Dir gefallen? Wurdest Du gut/ausreichend betreut? War das Team ansprechbar in Problemfällen?
Alex hat mich direkt vom Flughafen abgeholt und auch alle anderen Transporte haben sehr gut geklappt. Man fühlt sich direkt willkommen und wird sehr herzlich empfangen.
Es gab zum Glück keine echten Probleme aber sowohl Antje als auch Alex sind immer erreichbar und kümmern sich um alle Sorgen.

Warum hast du dich für live&learn entschieden? Haben wir deine Erwartungen erfüllt oder hast du deine Entscheidung bereut?
Das kann ich ehrlich gesagt, gar nicht genau sagen. Ich habe mich nach Organisationen umgeschaut und live&learn hat mich am meisten überzeugt. Ich kann nicht genau sagen warum, aber es war gut so, und ich habe mich sehr gut betreut gefühlt. Ich wurde rundum betreut und konnte mich mit allen Anliegen an euch wenden.

Welche Anregungen und Empfehlungen hast du für das live&learn Programm? Wie können wir unseren Service verbessern?
Ich glaube, dass mehr junge Leute diese Möglichkeiten nutzen würden, wenn sie etwas günstiger wären. Das hat weniger mit euch zu tun, aber gerade das Umkhondo-Projekt ist schon sehr teuer und ich finde es schon schade, dass von den Reservaten und der Lodge, wo gearbeitet wird, kein Geld kommt, obwohl wir sie schon unterstützen. Dann wäre es glaube ich auch für mehr junge Leute möglich. Trotzdem hat sich die Investition gelohnt und ich bin sehr froh, dass ich es gemacht habe.


Freiwilligendienst Tierschutz in Südafrika


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