Freiwilligenarbeit Klimaschutz Kapstadt

Freiwilligenarbeit Klimaschutz Kapstadt

Erfahrungsbericht von Julian, 19, Abiturient – Volunteer von Januar bis März 2015

Erfahrungsbericht Kapstadt Julian

Mit welchen Aufgaben wurdest du betraut?

  • Instandhaltung und Verbesserung der Nursery (Gemüse säen, pflanzen, ernten, Bäume beschneiden, wässern, Beete anlegen, Planting Days vorbereiten (Kompost- und Mulchsäcke füllen, stakes bauen)
  • Hilfe bei Plant Days (fotografieren, protokollieren, Hilfe stellen, Löcher graben, kontrollieren)
  • Lernmaterial über die Nursery sowie die Bäume erstellen
  • Recherche für Lernmaterial anderer Interns erledigen

Wie hat dir dein Freiwilligendienst gefallen? Hat er deinen Erwartungen entsprochen? Was waren die Highlights? Was war schwierig oder hat dir nicht so gut gefallen?
Das Stellenprofil hat letztendlich nicht zu 100% der Realität entsprochen, was jetzt wohl aber geändert werden soll. Alles in allem war es ein intensives Arbeiten, dass viel Selbstinitiative forderte. Die Highlights waren für mich definitiv die Plant Days, obwohl ich erwartete, dass ich als Mitglied des Planting Departments zu jedem Plantday gehen könnte. Das Transportsystem ist für die Menge an Interns und Aufgaben nicht ausgelegt, so musste ich oft meinen eigenen Weg zur Nursery oder zurückfinden, was ziemlich zeitintensiv war.

Wie waren das Arbeitsklima und die Betreuung durch die Projektleitung?
Bei Fragen und Problemen sofort hilfsbereit und immer bemüht um mein Wohlergehen.

Welches sind die wichtigsten Erfahrungen/Eindrücke, die du aus deiner Zeit in Südafrika mitnimmst?
Das Land bietet sich an, alleine zu reisen, da man auf diesem Weg auch sehr schnell gleichgesinnte Menschen trifft und zusammen noch viel mehr erleben kann. Man sollte definitiv interessiert sein die verschiedenen Kulturen kennen zu lernen, um ein wenig verstehen zu können, mit welchen Herausforderungen die Menschen Südafrikas zu kämpfen haben.
Das unbürokratische, einfache Leben, die herzlichen Menschen und die Vielzahl an atemberaubender Landschaft sind wohl meine Hauptgründe, um irgendwann zurück zu kommen.

Wie hast du gewohnt und wie hat es dir gefallen?
Ich wohnte für 2 Monate im Hostel Once in Cape Town in einem Mehrbettzimmer und für einen Monat im Einzelzimmer. Beides hat definitiv seine Vor- und Nachteile, aber generell hat es an nichts gefehlt und ich fühlte mich immer wohl in dieser pulsierenden Umgebung.

Was empfiehlst du anderen in Bezug auf das Thema Auto und Transport vor Ort?
Man ist definitiv unabhängiger, braucht aber in und um Kapstadt wegen des guten öffentlichen Verkehrsnetzes nicht zwingend ein Auto.

Wie hast du das Thema persönliche Sicherheit empfunden?
Es ist wichtig in jeder Minute aufmerksam zu sein, wenn man allein oder selbst in Gruppen draußen herumläuft. Nach einiger Zeit, erkennt man schattenhafte Gestalten und lernt, wie man ihnen aus dem Weg gehen kann oder mit ihnen umgeht. Die ersten Tage können jedoch etwas belastend sein, wenn man ständig auf alles und jeden achten muss, da man als Tourist/Neuling schnell auffällt.

Was würdest du anderen Teilnehmern dazu raten?
Niemals antworten oder in ein Gespräch verwickeln lassen, solange man nicht weiß, wie man mit „Bettlern“ umgeht. Wenn möglich in Gruppen laufen und versuchen sich der Gesellschaft anzupassen und nicht als „reicher Europäer“ wirken.

Wie hat dir die Betreuung durch deine Freiwilligenkoordinatoren gefallen? Wurdest du gut/ausreichend betreut?
Rund um gute Betreuung und Hilfsbereitschaft.

Warum hast du dich für live&learn entschieden? Haben wir deine Erwartungen erfüllt oder hast du deine Entscheidung bereut?
Die klar strukturierte und übersichtliche Website hatte mich überzeugt. Letztendlich war alles perfekt mit einem liebevollen und umfassenden individuellen Service vor und während des Aufenthaltes.



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