Freiwilligendienst Tierschutz: Schutzpark für Primaten

Freiwilligendienst Tierschutz: Schutzpark für Primaten

Freiwilligendienst Tierschutz Südafrika: Erfahrungsbericht von Meike, Abiturientin, Freiwillige in einem Schutzpark für Primaten von August bis November 2014

Freiwilligendienst Tierschutz

Wie hat dir dein Freiwilligendienst Tierschutz gefallen? Hat er deinen Erwartungen entsprochen? Was waren die Highlights? Was war schwierig oder hat dir nicht so gut gefallen?

Es gibt sehr viele Sachen, die mir besonders gut gefallen haben:

• Das Teamklima: Nicht nur die Freiwilligen untereinander, sondern auch die Freiwilligen und die permanent Guides haben sich super verstanden.
• Die Unterkunft: Auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, doch je länger man dort wohnt, desto mehr werden die kleinen Steinhäuser ein richtiges Zuhause. Die Küche ist voll ausgestattet, es ist genug Platz da für alle Bewohner, genauso wie in den Schlafzimmern. Wir haben eine komplett neue Feuerstelle bekommen. Dazu sind die Häuser eingezäunt und nur mit einem Schlüssel begehbar.
• Unterstützung durch das Team: Egal, ob es um Visumsprobleme, Einkäufe oder auch um neue Lampen für das Haus bzw. um einen komplett neuen Kühlschrank ging; es gab immer Ansprechpartner, an die wir uns wenden konnten. Vor allem die notwendigen Reparaturen im Haus wurden umgehend erledigt.
• Die Arbeit: Obwohl es Momente gab, in denen wir auch mal nichts zu tun hatten, wurde es nie langweilig. Wenn man Arbeiten mit Mensch und Tier mag, ist die Arbeit im Park perfekt; sie verbindet Öffentlichkeitsarbeit und Tierschutz miteinander. Mir persönlich haben die Arbeit und besonders die Touren unheimlichen Spaß gemacht, ich hatte Freude daran und bin jeden Tag gerne zur Arbeit gegangen.
• Highlights: Es gab jeden Tag definitiv ein anderes!

Mit welchen Aufgaben wurdest du betraut?
Meine Hauptaufgaben bestanden vor allem in der Reinigung der Käfige einiger Einzeltiere sowie deren Fütterung. Auch die Reinigung des großen Waldes, der sogenannte rush-run, und die Fütterung der im Wald verteilten Futtertische wurde von uns Freiwilligen übernommen. Zudem habe ich Besucher am Gate empfangen und ihnen auf dem Weg zur Rezeption die Regeln des Reservats erklärt. Als Guide habe ich Touristengruppen von ca. 2-20 Personen durch den Wald geführt, mit ihnen die Primaten gesucht und ihnen Informationen über die Tiere gegeben, Fragen beantwortet und darauf geachtet, dass sich alle Besucher an die zuvor erklärten Regeln halten. Bei schlechtem Wetter habe ich Übersetzungsarbeiten von den Medialeuten übernommen, wenn ein Dokument ins Deutsche übersetzt werden sollte.

Wie waren das Arbeitsklima und die Betreuung durch den Arbeitgeber?
Das Arbeitsklima war wie bereits erwähnt sehr entspannt und locker, jeder hatte seine Aufgaben und wir haben uns untereinander sehr gut verstanden. Die Betreuung durch den Arbeitgeber war sehr gut, mit allen Fragen/Problemen/Wünschen und Anregungen haben wir immer einen Ansprechpartner gefunden.

Welches sind die wichtigsten Erfahrungen/Eindrücke, die du aus deiner Zeit in Südafrika mitnimmst?
Ruhe! In Südafrika läuft natürlich einiges anders als in Deutschland, aber nicht unbedingt schlechter. Vor allem Südafrikas Einwohner habe ich als entspannter und auch teilweise freundlicher kennen gelernt als einige Landsleute hier in Deutschland. Zudem machen alle Erfahrungen und Erlebnisse dort reifer und selbstbewusster, egal ob es die Arbeit mit den Touristen oder der Sprung von einem Wasserfall ist…

Was empfiehlst du anderen in Bezug auf das Thema Auto und Transport vor Ort?
Wer sich ein eigenes Auto mieten möchte findet vor Ort genug Möglichkeiten. Uns hat das Minitaxi in die Stadt gereicht und sollte doch mal ein größerer Ausflug anstehen, tut man sich am besten mit mehreren zusammen und bestellt ebenfalls ein Minitaxi. Das ist alles bezahlbar.

Wie hast du das Thema Kriminalität/persönliche Sicherheit empfunden?
Sowohl in unseren Unterkünften als auch in der Stadt habe ich mich immer sehr sicher gefühlt. Natürlich waren wir immer in Gruppen unterwegs und eher selten noch unterwegs, wenn es schon dunkel war, aber selbst als wir zwei Mädchen in Kapstadt waren, hatten wir nie Probleme mit Kriminalität oder Belästigungen. Das hat mich ebenfalls sehr positiv überrascht.

Wie hast du gewohnt und wie hat es dir gefallen?
Wie bereits erwähnt waren die Unterkünfte, die Steinhäuser, zunächst etwas gewöhnungsbedürftig: Es gibt keine Heizung, das heißt vor allem im Winter kann es morgens und abends doch ganz schön kalt werden. Ansonsten sind die Küchen der Häuser voll ausgestattet (Mikrowelle/Ofen/Kühlschrank etc.). Es gibt Elektrizität in allen Räumen. Auch an das Wassersystem muss man sich erst gewöhnen, da das Wasser aus dem nahegelegenen Teich kommt und sich nur zum Duschen, nicht zum Trinken eignet. Für Trinkwasser gibt es die Regenwassertanks neben der Farm (1 Minute zu Fuß). Das Wasser aus den Tanks lässt sich problemlos trinken.
Zu Beginn brauchte ich schon Zeit, um mich zurechtzufinden, doch mit ein paar Ideen für die Wände wurde das Haus bald sehr gemütlich und bekommt mit jedem neuen Mitbewohner noch mehr einen WG-Status. Ich habe sehr gerne in diesen Häusern gewohnt und war ziemlich traurig, als ich abreisen musste. Es ist ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte.

Wurdest du gut durch live&learn vorbereitet (Arbeitsstelle, Visa, Lebenssituation) und betreut? Wie war die Kommunikation? Welche weiteren Informationen wären hilfreich gewesen? Wie hat dir das Infopaket gefallen?
Die Vorbereitung vor meiner Abreise durch das live&learn Team war optimal. All meine Fragen wurden sehr ausführlich und immer sehr schnell beantwortet, es gab viele zusätzliche Informationen, ich konnte mich jederzeit melden oder anrufen. Das Infopaket war bestens für die Vorbereitung auf Südafrika!

Wie hat dir die Betreuung vor Ort durch live&learn gefallen? Wurdest du gut/ausreichend betreut? War das Team ansprechbar in Problemfällen?
Auch hier kann ich nur sagen, dass sich meine Ansprechpartner von live&learn super um mich gekümmert haben und auch während des ganzen SA-Aufenthalts für mich jederzeit Ansprechbar waren.
Alex Allavena, der mich in Kapstadt am Flughafen abgeholt und zu meinem ersten Hostel gebracht hat, war super nett, hat mir noch einige Tipps und Infos mit auf den Weg gegeben und sich gut um mich gekümmert.

Hast du Interesse an der Mitarbeit in diesem Schutzpark für Primaten? Weitere Informationen zum Projekt findest du unter dem Link FREIWILLIGENDIENST TIERSCHUTZ – AFFENSCHUTZPROJEKT GARDEN ROUTE.

Informationen zu weiteren Einsatzmöglichkeiten im Tier-und Artenschutz findest du unter dem Link FREIWILLIGENDIENST TIERSCHUTZ SÜDAFRIKA.

Einsatzmöglichkeiten in sozialen Projekten findest du unter den Links FREIWILLIGENARBEIT SOZIALES UND BILDUNG sowie FREIWILLIGENARBEIT GESUNDHEIT UND PFLEGE oder FREIWILLIGENARBEIT SPORT UND KULTUR.

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