Freiwilligendienst Township Kindergarten

Freiwilligendienst Township Kindergarten

Erfahrungsbericht von Sarah und Sarah, Abiturientinnen: Freiwilligendienst in einem Township Kindergarten von Februar bis März 2013

Sarah und Sarah wollten sich nach ihrem Abitur Auslandserfahrungen in einem afrikanischen Land sammeln und sich dabei sozial engagieren. Sie entschieden sich für dien Mitarbeit im Projekt Township Kindergarten.

Hier berichten sie von ihren Erfahrungen.

Mit welchen Aufgaben wurdet ihr betraut?
Kinderbetreuung im Alter von 1-7 Jahre:

– Spielen und Unterhalten der Kinder
– Füttern der kleineren Kinder
– Vorlesen und beim Lernen helfen
– Aktionen wie Luftballons, Kinder mit Gesichtsfarben schminken, Seifenblasen (selbst mitgebracht)

Wie hat euch euer Freiwilligendienst gefallen? Hat er euren Erwartungen entsprochen?
Die Arbeit mit den Kindern hat uns sehr viel Spaß gemacht und man hatte an jedem Tag nach der Arbeit ein tolles Gefühl, da man etwas Gutes getan und somit geholfen hat. Da wir keine großen Erwartungen oder Vorstellungen hatten, wurden wir auch nicht enttäuscht. Generell ist es schon hart, deren Lebensverhältnisse hautnah mit zu bekommen, da wir ja Kinder im Township betreuten und wir so etwas zuvor noch nie erlebt hatten. Nichts desto trotz war es schön, die armen Kinder mit ihrer großen Lebensfreude zu erleben, da sie einen ansteckt und man gleich herzlich dort aufgenommen wurde. Uns hat es sehr gefreut, dass wir an einem Tag eine Exkursion mit den älteren Kindern an den Strand machen durften, da viele noch nie am Strand waren und es somit etwas Neues und Aufregendes für sie war.

Wie waren das Arbeitsklima und die Betreuung durch den Arbeitgeber?
Die Kindergärtnerinnen in beiden Kindergärten, waren sehr herzlich und nett, sodass wir uns gleich sehr wohl und willkommen trotz der anderen Hautfarbe, gefühlt haben. Außerdem waren sie so dankbar, dass wir sie unterstützten, da sie sich oft nicht um jedes Kind kümmern konnten, da es so große Gruppen gab mit jeweils nur einer Erzieherin.

Welches sind die wichtigsten Erfahrungen/Eindrücke, die ihr aus eurer Zeit in Südafrika mitnehmt?
Trotz ihrer Armut und Benachteiligung haben die Menschen dort viel mehr Lebensfreude und bewältigen ihren schwierigen Alltag mit Freude. Man kann mit viel Weniger genauso gut oder glücklicher leben als mit ganz Viel. Wir haben jeden Moment genossen und viel mehr geschätzt, was wir dort eigentlich machen und erleben durften. Wir waren sehr betroffen, wie sehr das rassengetrennte Denken noch im Kopf der Südafrikaner „steckt“.

Wie habt ihr gewohnt und wie hat es euch dort gefallen?
Wir haben in einer 12er WG in einer tollen Wohnung mit schönem Ausblick direkt am Strand gewohnt. Dort hat es uns sehr gut gefallen. Jedoch könnte man schon einige Dinge in der Wohnung noch verbessern. Es war alles in näherer Umgebung, was man benötigt. Man konnte innerhalb von eineinhalb Stunden mit dem Zug nach Kapstadt fahren.

Wurdest ihr vor eurer Abreise durch live&learn gut vorbereitet und betreut? Wie hat euch das Infopaket gefallen?
Wir konnten jederzeit Stephanie in Deutschland anrufen und ihr Fragen stellen, was sehr hilfreich war, da sie uns gut beraten hat. Auch E-Mails hat sie relativ schnell beantwortet. Das Infopaket war auch sehr umfangreich.

Wie hat euch die Betreuung durch das live&learn Team in Kapstadt gefallen?
Wir wurden sehr herzlich von Alex am Flughafen begrüßt. Auch Antje hat uns dann bei ihnen zu Hause sehr freudig begrüßt und erst einmal mit Essen und Trinken versorgt. Und auch das Einführungsprogramm am nächsten Tag war sehr hilfreich und interessant.

Warum habt ihr euch für live&learn entschieden? Haben wir eure Erwartungen erfüllt oder habt ihr eure Entscheidung bereut?
Wir sind sehr froh, live&learn gewählt zu haben, da sie unsere Erwartungen erfüllt haben, immer für uns da waren und wir auch mit dem Preis-Leistungsverhältnis einigermaßen zufrieden waren. Was wir auch im Vergleich zu anderen Organisationen für gut empfunden haben ist, dass einem die Projektbeschreibungen schon bei Nachfrage zugesendet wurden und nicht erst nach jeglicher Bezahlung.



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